Der ASA berät und koordiniert. Die Verantwortung für Entscheidungen und Umsetzung bleibt bei den dafür zuständigen Personen.
- 01Gemeinsam betrachtenErgebnisse aus Begehungen, Beurteilungen und Rückmeldungen
- 02Empfehlungen beratenPrioritäten, Maßnahmen und nächste Schritte abstimmen
- 03DranbleibenOffene Punkte und die Wirkung umgesetzter Maßnahmen verfolgen
Vereinfachte redaktionelle Darstellung der Zusammenhänge.
Wann ein ASA vorgesehen ist
Nach § 11 ASiG ist grundsätzlich in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten ein ASA zu bilden, soweit keine andere Rechtsvorschrift abweichend regelt. Teilzeitkräfte mit regelmäßig höchstens 20 Wochenstunden zählen mit 0,5, mit höchstens 30 Stunden mit 0,75. Der Ausschuss tritt mindestens einmal vierteljährlich zusammen.
Wer zusammenarbeitet
Zum gesetzlich vorgesehenen Kreis gehören Arbeitgeber oder eine beauftragte Vertretung, zwei vom Betriebsrat bestimmte Betriebsratsmitglieder, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte. Weitere Beteiligungsrechte und gegebenenfalls zusätzliche Fachleute sind je nach Thema zu berücksichtigen. Die Sifa kann fachlich unterstützen und die Vorbereitung begleiten.
Von der Sitzung zur Verbesserung
Eine kurze Tagesordnung mit betrieblichen Schwerpunkten macht den Austausch konkreter. Sinnvoll sind Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung, Veränderungen im Betrieb sowie offene Maßnahmen. Empfehlungen, Zuständigkeiten und vereinbarte Termine sollten nachvollziehbar festgehalten werden. In der nächsten Sitzung wird der Bearbeitungsstand aufgegriffen.
ILLUSTRATIVES PRAXISBEISPIEL
Wiederkehrende Stolperstellen
Der ASA bespricht Rückmeldungen aus mehreren Bereichen, betrachtet Ursachen und empfiehlt ein abgestimmtes Vorgehen. Die zuständigen Verantwortlichen veranlassen Maßnahmen. Der Bearbeitungsstand bleibt auf der Tagesordnung.
Drei Fragen für Ihren Betrieb
- Sind die richtigen Personen beteiligt?
- Führt die Beratung zu konkreten nächsten Schritten?
- Wer verfolgt offene Punkte bis zur Wirkungskontrolle?
Fachliche Grundlagen & weiterführende Informationen
Die Inhalte ordnen die fachlichen Grundlagen für den betrieblichen Alltag ein. Praxisbeispiele und Übersichtsgrafiken sind eigene redaktionelle Darstellungen.
Das Thema in Ihrem Betrieb angehen?
Ich unterstütze Sie dabei, die Zusammenhänge auf Ihre Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen zu übertragen.
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